Dankbarkeit als Anker: Wofür ich dankbar bin!
Aufbruchsstimmung. Eine Gewissheit, die ich im ganzen Körper spüre: 2026 ist mein Jahr! Warum Dankbarkeit für mich mehr ist als ein Gefühl. Verbundenheit, Heilung und eine bewusste Entscheidung, die mich im Alltag trägt.
Oft ist's in meinem Leben schon auf und ab gegangen, langweilig war mir nie. Seit Ende letzten Jahres darf ich aber ein selten zuvor dagewesenes Gefühl von Aufbruchsstimmung in mir wahrnehmen. Und vor allem eine Gewissheit, die ich im ganzen Körper spüre: 2026 wird – oder vielmehr ist – mein Jahr!
Meine ersten 30 Jahre stehen den nächsten 30 Jahren gegenüber, aber sie ergänzen sich auch. [Am 20. Mai 2026 ist mein 30. Geburtstag.] Es ist, als ob das Vergangene jetzt mein Fundament bildet. Nichts davon ist einfach nur passiert, es ist jetzt endlich greifbar und für mich verwendbar. Alles baut aufeinander auf.
Gelebte Dankbarkeit, das Leben im „Jetzt“ und das bewusste Innehalten immer wieder zwischendurch sind zu essenziellen Bestandteilen meines Alltags geworden. Dankbarkeit ist Verbundenheit – mit mir selbst in ausgeglichener Harmonie, aber auch mit den Menschen um mich herum sowie mit der Welt und Natur im Allgemeinen. Wenn ich positiv nach außen „strahle“ und wirke, kommt es retour. Als Resonanz, als Beziehungsarbeit, in Form von Erfahrungen und Erlebnissen. Die bewusste Achtsamkeit für solche kleinen Geschehnisse und Momente wirkt heilend. Und sie wirkt im Zweifelsfall als pure Selbstoffenbarung.
Ich bin für so vieles dankbar! Und ich mache es mir jeden Tag aufs Neue bewusst. Ich sage es mir vor, ich danke dem „Universum“, aber eben auch mir selbst. Ich stehe damit auf und schlafe damit ein – es ist für mich zu einem Anker geworden und zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung.
Ich bin dankbar, am Leben zu sein. Dass ich „noch da“ bin – und nicht nur irgendwie, sondern handlungsfähig und inspiriert.
Dankbar für mein bisheriges Leben, denn auch alle negativen Phasen und Erfahrungen haben mich erst zu dem Punkt gebracht, an dem ich jetzt stehe. Sie haben mich geprägt und geformt – und mir zu der heutigen Reife und Lebenseinstellung verholfen, über die ich mir nun endlich bewusst und vor allem glücklich sein darf.
Ich bin dankbar für meine Freunde, meine Familie, unser Haustier, und für alle materiellen Dinge, die ich benötige und über die ich verfügen kann. Dass so liebe und wertvolle Menschen mir durch die dunkelsten Phasen bis heute treu zur Seite stehen und mich nie verlassen haben.
Für meine Standhaftigkeit: Schon als Kind wurde ich von meinen Großeltern als „Steh-auf-Manderl“ bezeichnet. Und als „G’schaftlhuber“, also als jemand, der gerne viel tut und sich Beschäftigungen sucht. Wenn ich heute darüber nachdenke, war das nicht nur ein Spitzname, sondern eigentlich schon früh ein Zeichen dafür, dass ich mich einfach nicht auf Dauer niederdrücken lasse – und was tun und bewirken will.
Meine Neugier, mein „Systemdenken“, mein Einfühlungsvermögen – und meine Intelligenz: Ohne eingebildet wirken zu wollen, bin ich mir über gewisse Ressourcen, die ich mein Eigen nennen darf, bewusst und dafür dankbar. Anstatt bloß „stolz“ auf irgendetwas zu sein, spüre ich da viel eher eine Verantwortung. Denn wer noch da ist, reden kann und was zu sagen hat, der soll es auch tun, (hoffentlich) zum Mehrwert der Gesellschaft. Ich will etwas hinterlassen und Gutes tun, einen positiven Abdruck im Leben machen.
Dankbarkeit ist für mich deshalb nicht nur ein Zurückschauen, sie ist fast schon ein Auftrag, eine bewusste Entscheidung. Ich darf immer wieder lernen, weich zu bleiben, ohne mich schwach zu fühlen. Mich selbst zu regulieren, statt mich in alten Mustern zu verlieren. Ich bin sogar dankbar für meine Fehler, insofern sie mich demütig machen. Und für die Erkenntnis, dass Heilung nicht bedeutet, dass es „nie wieder weh tut“ oder nie wieder schwierig wird, sondern dass ich einfach stärker darin werde, mir selbst das zu geben, was ich brauche.
Und bei all dem bin ich gespannt und dankbar auf bzw. für das, was da noch kommt. Auf die Dinge, die ich noch aufbauen werde. Auf die Menschen, denen ich noch begegnen darf, auf neue Erfahrungen und Momente, die mich überraschen werden. 2026 ist nicht aus einer Naivität heraus ein Neuanfang, sondern aus purer Erfahrung. Ich spüre einfach: Ich bin bereit.
Der Moment, in dem wir aufhören, gegen unsere eigene Geschichte zu kämpfen, und das bisher "Überlebte" plötzlich als genau diese nötige Basis für ein reifes Voranschreiten begreifen, ändert alles. Was jedoch nicht bedeutet, dass man ab morgen nicht mehr zweifelt oder strauchelt. Das Leben verlangt keine Fehlerfreiheit und es hat auch nie jemand behauptet, es wäre einfach...